|
mit den Angaben auf dem Etikett war man damals sparsamer, ohne Rebsorte, Qualitätsstufe, Flaschengröße, amtliche Prüfnummer usw.
Im Jahr 1921 begann die Selbstvermarktung der eigenen Weine. In Frankfurt wurde eine Lizens beantragt, laut Klaus Stieh-Koch war es die Lizens Nr.3. Für den “Jahrhundertjahrgang” 1921 boten die Weinhändler bei der Versteigerung noch nicht einmal die Taxpreise, nach einigen einfacherenWeinen wurde die Versteigerung abgebrochen. Familie Koch begann mit einigen Freunden, einem Reichsgerichtsrat aus Leipzig, einem Justitiar der Firma Thyssen, und einem Freund aus Baden Baden die Vermarktung der hochwertigen Weine. Durch Weiterempfehlung und bei Festen vergrössert sich der Kundenstamm bis heute. Seit den 50ger Jahren fragen auch Exporteure aus England nach den Weinen von Carl Koch Erben Später kommt der Export nach Amerika und Japan hinzu.
|